Irgendwann kommt der Punkt, da macht auch mal ein Mac zicken. Während des Betriebs lassen sich manche Programme nicht öffnen oder sie stürzen ab. Oder die Darstellung von Schrift sieht in einzelnen (oder allen) Programmen sehr komisch aus.
Das ist sehr ärgerlich, aber man kann sich mit einigen einfachen Mitteln helfen. Es gibt eine Reihe von Vorgängen, mit denen man das Problem eingrenzen oder gar beheben kann.
Als erstes sollte man sich Frage "Was habe ich zuletzt am System gemacht bevor das Problem aufgetreten ist?" stellen. Wenn man nämlich mit Systemoptimierung-Tools oder Systemverschönerungstools am System herumgefummelt hat, ist ein Problem in der Regel sehr schnell einzugrenzen. Dann sollte man die letzten Aktionen, die man unter Umständen mit Onyx, Cocktail oder CandyBar durchgeführt hat, nach Möglichkeit wieder rückgängig machen. Solche Tools bekommen es ganz gerne mal hin, dass man sich unbeabsichtigt das System zerschiesst.
Also Finger weg von solchen Tools.
Gehörst Du zu den Leuten die auf eine lange Uptime des Systems wert legen? Tja, ich habe schlechte Nachrichten. Probiere es mal mit einem Neustart des Systems. Das löst ebenfalls schon so manches Problem (woher kommt eigentlich der Spruch "Neustart? Wozu, ist doch ein Mac"), da sich Mac OS X mit den Cronjobs gerne selber aufräumt. Auch das Defragmentieren der Festplatte macht das System selbstständig, da muss man sich nicht drum kümmern.
Der nächste Punkt, der ebenfalls gerne zu Problemen führt, ist der verfügbare Festplattenplatz. Man sollte darauf achten, dass das System in der Regel 10% der Festplatte für Auslagerungsdateien und virtuellen Speicher nutzen kann. Die Auslagerungsdateien werden gelöscht, wenn sie nicht mehr benötigt werden, bzw. beim nächsten Neustart entfernt.